Hirten

Hirten hatten eine harte Arbeit: Sie lebten in der Steppe in Zelten und trieben ihre Schaf- und Ziegenherden dorthin, wo etwas Futter für die Tiere zu finden war. Oft gehörten ihnen die Tiere nicht selbst, sondern sie haben sie für andere gehütet. Einen Hirten konnte man auch am Geruch erkennen.

Hirte ist man auch geworden, wenn man es in der Stadt nicht mehr ausgehalten hat oder man verstoßen worden war. Sie mussten mit den Banden von Gesetzlosen klarkommen, die ebenfalls in der Steppe und den Bergen lebten. Die Zeloten, so nannte man die Gesetzlosen, versuchten, die römische Besatzung zu vertreiben oder zumindest zu bekämpfen.
Hirten hatten Steinschleudern und Stöcke als Waffen, um sich gegen wilde Tiere zur Wehr setzen zu können. Sie wussten, was Lebensgefahr bedeutet, aber eine bessere Arbeit konnten sie nicht finden.

Der Hirte ist aber auch ein biblisches Bild für den König und für Gott:
So wie ein Hirte seine Herde hütet, so soll auch der König für sein Volk sorgen bzw. so behütet Gott sein Volk.

« Zurück